Fünf Fragen an unsere Volontärin Marie Ahlers
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Mitarbeiterstories

Fünf Fragen an unsere Volontärin Marie Ahlers

Der Alltag in einer Redaktion ist sehr vielseitig. Das habe ich gar nicht erwartet, macht den Job aber umso spannender.

Was hast du vor deinem Volontariat gemacht?

In Frankfurt am Main Soziologie und Kulturanthropologie studiert. Meine Liebe zum Lokaljournalismus habe ich bei einem Praktikum bei der „Glocke“ in Warendorf entdeckt, in Frankfurt habe ich dann bei der Frankfurter Neuen Presse fleißig weiter über das Lokale, das Sublokale und das Sub-Sublokale berichtet.

Welchen Eindruck hast du von deinem Volo?

Was ich als Erstes lernen musste: Freier Journalismus, wie ich ihn aus dem Studium kenne, hat mit dem Redaktionsalltag gar nicht so viel zu tun. Wenn man „draußen“ unterwegs ist, geht es ums Schreiben und Recherchieren – in der Redaktion kommt so viel mehr dazu: Themen finden und planen, die verschiedenen Seiten erstellen, Kontakt zu Lesern halten, Termine planen et cetera. Mit dieser Vielseitigkeit habe ich nicht gerechnet, was den Job aber umso spannender macht.

Was war dein spannendstes Erlebnis im Volo?

Ich finde es jedes Mal aufs Neue aufregend, wenn ich realisiere, dass es Menschen gibt, die meine Artikel und meine Texte lesen. Die die Themen, mit denen ich mich beschäftige, genauso spannend finden wie ich, sich ihre eigenen Gedanken machen und die sich freuen, darüber etwas in der Zeitung oder online zu lesen.

Worauf freust du dich besonders?

Die vielen unterschiedlichen Redaktionen, die ich in meinem Volo noch kennen lernen werde. Von außen ahnt man oft gar nicht, aus wie vielen Redaktionen und Mitarbeitern ein Verlag besteht – und dass jede Redaktion ein bisschen anders arbeitet.

Was bedeutet Journalismus für dich?

Menschen eine Plattform für Diskussion und Austausch zu geben – und natürlich Geschichten zu erzählen. Außerdem: Stellung beziehen, mitkriegen, was die Leute bewegt und die Verantwortlichen auch mal ein bisschen piksen.